Der erste Weltkrieg allgemein
Am 28. Juni 1914 wurde in Sarajewo der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Gemahlin von jugoslawischen Nationalisten erschossen. Die Anstifter führten dadurch einen Krieg zwischen Österreich und Serbien herbei. Diese Morde wurden mutwillig gewollt und Österreich konnte das nicht einfach hinnehmen. Der Reichskanzler Bethmann Hollweg und Wilhelm der II, befürworteten einen Angriff auf Serbien, weil auch sie dieses Handeln gerechtfertigt sahen.
Russland und Frankreich wollten sich hier raushalten. Ungarn wollte auch Frieden und stellte an Serbien eine Bedingung, die sie aber abwiesen. Der Krieg an Serbien wurde im Juli ausgesprochen.
Die Russen drohten den Deutschen mit einem Appell, worauf Deutschland den Russen eine Kriegserklärung gab. Innerhalb kurzer Zeit waren die Alliierten, die Russen und die Franzosen am Krieg beteiligt.
Die Österreicher wollten ihre Ziele umsetzen, hatten aber so viel Tote zu beklagen, dass ihnen das Überleben ihrer eigenen Leute wichtiger war. Der Erste Weltkrieg war im Jahr 1918 beendet.
In den vier Kriegsjahren wurde so viel zerstört, es ist grauenhaft, wenn sich so viel Gewalt und Dramas abspielen und jeder Tag ein Kampf um das Überleben ist.
Es wurden viele Bücher über den Ersten Weltkrieg geschrieben. Bildbände, Ausstellungen, Fernsehdokumentationen und Bücher erinnern uns immer wieder an diese tragische Zeit. In den Schulen sind diese ein wichtiges Lehrmaterial, das Ansehen solcher Filme löst bei den Kindern Betroffenheit aus.
Diese Filme zeigen nicht nur die Schlachten, sondern auch Soldaten, die getötet wurden oder sterbend übereinander zu sehen sind. Das war der Alltag im Ersten Weltkrieg und genau so die Millionen von gefallenen und verwundeten Soldaten.
Es gab im Kriegsgebiet eigene Pressequartiere für die Fotografen, damit diese die aktuellsten Bilder festhalten konnten.