Die deutsche Westfront (2. WK)
Der Westfeldzug wurde im Jahr 1940 von Mai bis Juni ausgetragen und war mit seinen 43 Tagen ein relativ kurzer Krieg.
Zu Hitlers beinharter Absicht gehörte es, den östlichen Lebensraum zu gewinnen und die Juden zu vernichten. Zu seinem festen Plan gehörte auch eine Verkehrsanbindung durch Danzig zu bauen, um von dort eine Abkürzung nach Ostpreußen zu bekommen. Der polnischen Regierung gefiel das gar nicht und sie verweigerte diesen Plan. Daraufhin erklärte der NS – Führer Hitler dem Land Polen den Krieg. Die Spannung zwischen den Deutschen und Polen verschlechterte sich immer mehr. Die wenigen Deutschen, die in Polen eingebürgert waren, erfuhren täglich Gewaltakte und Provokationen.
Hitler rächte sich deswegen und ordnete einen Überfall auf Polen an. Die deutschen Truppen zogen in Polen ein.
Als Frankreich und Großbritannien von diesem Überfall erfuhren, drohten beide dem Deutschen Reich mit Krieg. Dieser Überfall war von einer „ruhigen Zeit“ geprägt, es gab statt Angriffe nur Beobachtungen und ein Sitzstreik begann.
Hitler gefiel diese Ruhe nicht und er gab den Befehl Dänemark und Norwegen zu besetzen, diese Strategie führte er unter den Namen „Sichelschnitt“. Die Alliierten verweilten hier schon seit einiger Zeit, wurden aber an der westlichen Reichsgrenze von den Deutschen überrascht. Sicherlich auch durch den unerwarteten Angriff gingen die Deutschen als deutliche Gewinner hervor. Dänemark und Belgien zogen sich nacheinander zurück. Da sich die Alliierten durch die Vorgangsweise der Deutschen völlig überrumpelt fühlten, gelang es der deutschen Wehrmacht die Alliierten Einheiten in Flandern einzuschließen.
Die Deutschen konnten daher ungehindert nach Frankreich einziehen und das Land besetzen. Frankreich hatte bei diesem Angriff keine Chance gegen Deutschland. Aus diesem Grund bat der Ministerpräsident Henri Philippe Petain am 17. Juni die deutsche Wehrmacht um Waffenstillstand