Kriege und ihre finanziellen Auswirkungen auf die Wirtschaft

Jeder Krieg hat schwerwiegende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage des Landes. Besonders leiden darunter die Menschen dieses Staates. Die Wirtschaft ist zerstört, die Geldmittel fehlen für den Wiederaufbau, Betriebe mussten schließen und auch viele Kraftwerke waren nicht mehr funktionstüchtig.

In Deutschland gab es nach dem Krieg eine bedrohliche Nahrungsmittelknappheit zu beklagen. Der Schwarzmarkt boomte und die Stadtbewohner suchten auf dem Land gegen Anbieten ihrer Arbeitskraft etwas Essbares zu bekommen. Von der Landbevölkerung wurden die Städter misstrauisch angesehen, aber wer bei der Arbeit half, der bekam auch was zum Essen. Da auch die Hilfsprogramme noch nicht angelaufen waren, ging es um das pure Überleben. Alles Mögliche wurde eingetauscht um an Grundnahrungsmittel zu kommen.

Internationale Hilfsorganisationen sollten helfen, dass der Wiederaufbau ermöglicht wird. Etwas später Hilfspakete wurden von der United Nations Relief and Rehabilitation Administration an die Bevölkerung verteilt.

Ein Verein, der sich CARE International nennt, wurde gegründet und unterstützte bis 1960 mit privaten Spenden. Die USA unterstützte mit dem Marshallplan Deutschland bis 1951 aus Steuermitteln.

Am 20 Juni 1948 wurde die Deutsche Mark eingeführt und löste die Reichsmark ab. Die neue Währung gehörte zu bedeutendsten, wirtschaftlichen Maßnahmen der Nachkriegsgeschichte.

Die Reichsmark wurde abgelöst, durch die Zerstörungen des Krieges hatte diese Währung nur mehr eine geringe Kaufkraft.

Jeder Krieg bringt so viel Dramatik mit sich, sehr viele Tote sind zu beklagen, Geldentwertung und dadurch Armut, Hungersnot entsteht, Immobilien wurden zerbombt.
Die Menschen haben das, was sie sich durch jahrzehntelanges Arbeiten angespart haben, fast über Nacht verloren.

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